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Schenkelfedern ermöglichen störungsfreies kassieren im Supermarkt

Bis zu zwei Millionen Öffnungen müssen Kassenladen unbeschadet überstehen. Ein neuralgischer Punkt bei nach oben öffnenden Klappladen: die Schenkelfedern. Sie dürfen trotz Dauerbeanspruchung, z.B. im Lebensmitteleinzelhandel, nicht brechen. Für einen Hersteller von Kassenladen haben wir eine widerstandsfähige Lösung entwickelt und bisher mehr als eine halbe Million Schenkelfedern produziert.

Rodgau, 26. Juni 2017

Kassenladen gibt es in verschiedenen Varianten: Das Öffnen und Schließen erfolgt entweder mittels Schublade oder Springdeckel, mechanisch oder elektrisch. Die Öffnungsweise hängt u.a. vom vorhandenen Platz ab. Ein Hersteller von Springdeckelladen hatte in der Vergangenheit Schenkelfedern von einem osteuropäischen Hersteller verbaut.
Das Problem: Die Schenkelfedern öffneten den Deckel nicht harmonisch und brachen viel zu schnell. Für eine dauerhaft zuverlässige Lösung hat er sich deshalb an uns gewendet.

Zunächst haben wir bei den bisher eingesetzten Federn das Zusammenspiel u.a. von mittlerem Windungsdurchmesser, Anzahl der federnden Windungen, E-Modul, Schenkellänge sowie Biegespannung geprüft. Schließlich beeinflussen gleich mehrere Faktoren und deren Zusammenspiel die Lebensdauer von biegebeanspruchten Schenkelfedern. Anschließend haben wir die Schenkelfedern neu ausgelegt.

Schenkelfedern für Kassenladen

Pro Kassenlade kommen sechs zylindrische Federn mit gleichbleibender Steigung ohne Windungsabstand und mit gerade ausgeleiteten Schenkeln zum Einsatz. "Die Schenkelfedern sind nicht nur dauerhaft belastbar, sondern öffnen den Deckel auch harmonisch, also nicht zu schnell", sagt Geschäftsführer Tim Reiber. Den Hersteller der Kassensysteme haben wir damit überzeugt und schon mehr als eine halbe Million Schenkelfedern seither für diesen Kunden produziert.

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